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2 Achsen "zu viel" - Nein, noch zwei Achsen für die nächste Idee!Nachdem mich die Fahreigenschaften des Blue Crawl schon begeistert hatten, bot es sich an, aus den beiden überzähligen Achsen noch einen Crawler zu bauen. Er sollte kürzer werden, um die Vorteile der Bodenfreiheit noch weiter auszuspielen. Eine Idee, aber auch gleichzeitig ein Trugschluss! Denn beim Überwinden steiler Passagen neigt ein Fahrzeug mit (zu) kurzem Radstand dazu, sich rückwärts zu überschlagen. Allerdings wiegen bei diesem Fahrzeug die Nachteile die Vorteile dennoch auf, denn die Wendigkeit ist bei dem kurzen Radstand mit einer Allradlenkung natürlich enorm. Verbunden mit den schmalen Reifen ist der Blue Bull eine Mischung zwischen Trialer und Crawler und damit auch recht reizvoll. Die technische Basis bilden - wie beim Blue Crawl - auch zwei Tamiya Achsen. In diesem Falle aus einem Bull Head, dennoch völlig baugleich mit den Achsen aus dem Clod-Buster. Die Achsen wurden wieder kugelgelagert und mit den "üblichen" Anlenkungen versehen. Allerdings habe ich die Motoraufnahme umgebaut, um mit noch kleineren Ritzeln fahren zu können. Dazu habe ich aus dem einen Loch eine Langloch gemacht und die Halterung von der Rückseite verstärkt. Die Karosserie blieb erhalten und wurde einmal neu "geduscht". Die Verschränkung zwischen den Achsen ist durch die kurze Bauweise etwas eingeschränkt, aber in jedem Falle ausreichend. Nach dem ersten Probeläufen wurden dann erst einmal die Lichtanlage vervollständigt. Sie ist Bestandteil des Fahrtenreglers von Rainer Stelzer, den ich sehr empfehlen kann. Man Trucks ja prima im Gelände zerfahren, aber das geht auch einfach so, wenn sie im Regal stehen. Das ist nicht zu glauben? Doch - hier der Beweis: Dank Christian aus Rostock, der mir sehr kurzfristig mit dem benötigten Ersatzteil ausgeholfen hat, erstrahlt er jetzt wieder in vollem Glanze. |
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