Baubericht MAN TGA (Claus) 

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Nach den Erfahrungen mit dem "Blue Devil" gab's der neuen Ideen natürlich wieder viele. Die Bereifung war top - da musste nichts geändert werden.

Beim Bau haben wir mit einem Alurahmen wie beim "Blue Devil" begonnen, aber später doch auf einen Kabelkanal umgebaut. Die wesentlich einfachere Bauform hatte erhebliche Vorteile beim Bau/Einbau der Lenkachse. Jegliches Spiel wurde vermieden, was sich sehr positiv auf den Lenkeinschlag auswirkte.

Als Antrieb haben wir einen Makita 7,2-Volt-Motor mit zugehörigem 2-Gang-Getriebe ausgewählt. Das Verteilergetriebe haben wir direkt an die Abtriebswelle des Schaltgetriebes gesetzt. Im Verteilergetriebe arbeiten die ebenfalls bekannten Modul1-Stahlzahnräder der Firma Conrad im Verhältnis 1:1.

Die Hinterachse entstand in bewährter Manier mit Tamiya-Achsschalen und Mädler-Modul1-Zahnrädern aus Stahl. 

Die Vorderachse wurde nach dem Debakel beim "Blue Devil" in der Nacht vor Sinsheim wieder einmal völlig neu konstruiert. Jetzt kommen 6kant-Halbwellen und die Lenkkardans der Firma Stahl zum Einsatz.

Die Felgen entstanden nach dem Vorbild vom "Blue Devil". Wichtig beim Fräsen ist, dass man "ordentlich kühlt". (und sei's auch nur das Personal)

Der erste Aufbau am Rahmen:

 

Die Hütte stammt von einem Simba-Dickie-TGA den Lidl der modellbauenden Welt recht günstig zur Verfügung gestellt hat. Hier ist sicherlich eine Abbitte an all die kleinen Jungs angebracht, den die große Jungs die "Spielzeuge" wegkaufen - aber Lidl hatte wohl mehr, als in den Modellbau geflossen sind.

Der "Red TGA" hat sich bei seinen ersten Probefahrten bereits als sehr stabil erwiesen.

 

Zu den Testfahrten gehörte natürlich auch der obligatorische Absturz in die Kiesgrube

und der entsetzte Blick nach unten  

Der "RedTGA" hatte den Sturz aber gut überstanden - den Hang schaffte er allerdings nicht ohne fremde Hilfe wieder nach oben.

 

Abgesehen von einigen Schrauben, die noch einmal festgezwungen werden mussten gab es bisher keine echten Schwierigkeiten.

Auch die beste Konstruktion kam man zerlegen, wenn man nur kompromisslos genug fährt.

Messing hat auch hier wieder einmal nicht gereicht - jetzt gibt's in der Hinterachse des TGA auch Stahlzahnräder von Mädler im Modul 1. Nun läuft er wieder.

Hier sieht man wieder mal ein Beispiel, mit welchen Hilfsmitteln richtige Trialeros echte "Notreparaturen" ausführen. Da ist wirklich NICHTS vor der Bastelwut sicher.

Auf diesem Bild sieht man die weiteren Tuningmaßnahmen. Nachdem Antrieb, Lenkung und Bodenfreiheit wirklich optimal sind, haben wir uns daran gemacht, die Kippanfälligkeit zu minimieren.

Der erste Schritt war, die Verschränkung des Fahrzeugrahmens zu erhöhen. Nach Einbau aller Komponenten war der Kabelkanal so fest geworden, dass er sich fast nicht mehr verwinden konnte. Nach den Einschnitten sind jetzt einige cm Verwindung möglich - also werden wir erst einmal testen.

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Stand:08. April 2007